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Erweiterungsmöglichkeiten und Zubehör für ERICHSEN-Modelle 329, 338, 332 und 343

Kapillarrohrdrossel im Anschlußstutzen
Der Anschlußstutzen des hydraulischen Anzeigegerätes wird mit einer Gewindebohrung versehen, in die ein feines Kapillarrohr eingeschraubt wird. Durch den engen Querschnitt dieses Kapillarrohrs wird der Druckaufbau und der Druckabbau zeitlich verzögert. Dies bewirkt eine Schonung des Meßwerks und bessere Ablesemöglichkeiten bei stoßartiger Be- und Entlastung. Eine nachträgliche Einstellung der Dämpfung ist nicht möglich.

Überlastschutzventil
Bei Erreichen eines voreingestellten Drucks sperrt das Ventil automatisch die weitere Druckzufuhr zum hydraulischen Instrument, zum Druckschalter oder zum hydraulischen Schreiber ab, wodurch eine Überlastung ausgeschlossen wird und die Geräte vor Schaden bewahrt werden. Der Betriebsdruck des hydraulischen Kraftmessers wird im Ventil über einen Kolben gegen Atmosphärendruck und Federkraft abgestützt. Bei Erreichen des voreingestellten Abschaltdrucks hat sich der Kolben soweit gegen die eingestellte Federkraft bewegt, daß eine elastische Spezialdichtung hermetisch abdichtet.

Kupplung L35 45A/B
Die Kupplung wird in den Fällen eingesetzt, wo bei der Montage eine Trennung zwischen Kraftmeßdose und Anzeigegerät notwendig ist. Die Abdichtung in getrenntem Zustand erfolgt ohne Verwendung sonst üblicher Gummischeiben, weil diese bereits nach mehrmaliger Trennung durch das Durchbohren beim Zusammenbau funktionsuntüchtig werden. Die Kupplung L35 45 wird zusammengebaut geliefert und darf nicht gelöst werden, solange die Kraftmeßdose belastet ist. Die Kraftmeßdose darf bei getrennter Kupplung nicht belastet werden.
Lieferbare Ausführungen:
L35 45A – zum Anbau am Anschluß der Kraftmeßdose
L35 45B – zum Einbau in die Kapillarrohrleitung nach Kundendaten

Kapillarrohr
Länge nach Tabelle, aus Stahl oder nicht rostendem Stahl zum Anbau an hydraulische Kraftmeßgeräte, wenn das Anzeigegerät nicht direkt am Kraftmeßgerät angebaut werden kann.

Höchstdruck-Schläuche, Prüfdruck max. 650 bar
Zur Verwendung kommen schluckbegrenzte Spezialschläuche bis zu 10 m Länge. Die effektiv verwendbare Länge ist jedoch von den Druckverhältnissen im jeweiligen Hydrauliksystem abhängig. Höchstdruckschläuche substituieren Kapillarrohre aus Stahl in den Fällen, in denen grössere Flexibilität gefordert wird.

Anzeigeinstrumente mit Tara-Unterdrückung
- Tara-Unterdrückung mit extern verstellbarem Meßwerk (+/- 15%)
- Fest eingebaute Tara-Unterdrückung bis maximal 30% vom Endwert

Maximalwertermittlung
durch Schleppzeiger im Anzeigegerät

Elektrische Kontakteinrichtungen
werden im Anzeigeinstrument eingebaut, um bei einem bestimmten Sollwert eine Schaltfunktion zu ermöglichen:
- Schleichkontakte als Ein- bis Vierfach-Kontakt. Elektrische Belastbarkeit: Gleich- oder Wechselstrom, max. 0,8 A/max. 220 V, jedoch max. 10 W bzw. 10 VA, induktionsfrei
- Magnetspringkontakte (wie oben) jedoch max. 1,0 A/max. 220 V, jedoch max. 30 W bzw. 30 VA, induktionsfrei. Kontex-Kontakte als induktiver Zeigerabgriff. Nachschaltgerät mit eingebautem elektronischen Verstärker und Relais notwendig. Verwendung im Ex-Bereich möglich.

 
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